Landesliga-Absteiger TSV Weilheim verblüfft von Woche zu Woche immer mehr. Das 4:1 in Neckartailfingen sorgte für das zehnte Spiel in Serie ohne Niederlage. „Es läuft“, stellt der Sportliche Leiter Armin Sigler fest - ein Satz, aus dem auch Genugtuung spricht. Nach missratenem Auftakt sahen Unkenrufer den TSVW schon vor dem freien Fall in die Kreisliga A. Für das neu erwachte Selbstbewusstsein spricht, dass die Weilheimer gestern einen 0:1-Rückstand scheinbar locker wegsteckten. Simon Kottmann sorgte mit dem 1:1 nach einer halben Stunde für die Wende. Nach der Pause spielte sich das Team von Benjamin Geiger in einen Rausch.

Besonderer Augenblick in der 66. Minute: Kapitän Benjamin Schmitz feierte nach mehr als halbjähriger Zwangspause sein Comeback. Im Frühjahr hatte sich der Defensivakteur im Landesliga-Match gegen den TV Echterdingen das Kreuzband gerissen. „Er hat sogar fast noch ein Tor gemacht“, freute sich Armin Sigler.

Verzichten mussten die Weilheimer beim klaren Triumph im Neckartal auf Julian Gundelsweiler. Der Mittelfeldakteur hat ein Zweitspielrecht für das deutsche Futsal-Topteam TSV Weilimdorf, mit dem er am Wochenende in der Regionalliga im Einsatz war. „Die Winterpause kommt uns nach unserer Positivserie nun eigentlich ungelegen“, so Sigler

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